In Irgertsheim geht die Post ab…

…und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Aufgrund der in Kürze beginnenden Bauarbeiten für unsere neue Dorfmitte gibt es in den nächsten Wochen keinen Postbriefkasten in unserem Stadtteil.

Der Postkasten an der Dreiländerstraße wurde aufgrund der in Kürze beginnenden Bauarbeiten abmontiert

Wie die Stadt Ingolstadt und die Deutsche Post AG auf Anfrage mitteilten, wurde der Briefkasten an der Dreiländerstraße aus Sicherheitsgründen abmontiert. Zu groß wäre die Verletzungsgefahr, wenn Passanten versuchen würden, sich den Weg zum selbigen über die Baustelle zu bahnen. Leider ist es der Post aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, für die kommenden Wochen einen diebstahlsicheren Postkasten als Ersatz aufzustellen. Briefe können aber dennoch weiterhin von Irgertsheim aus versendet werden – der zuständige Brief- und Paketzusteller nimmt die Sendungen laut Aussage der Post AG auch persönlich entgegen. Ansonsten wird auf die Postbriefkästen in den Nachbarortschaften verwiesen.

Nach Ende der Bauarbeiten für die neue Dorfmitte bekommt der Postkasten wieder einen angemessen Platz im Herzen Irgertsheims.

Weihnachtstheater für den guten Zweck

Zur Adventszeit waren sie der Höhepunkt zahlreicher Weihnachtsfeiern – die neu formierte Theatergruppe mit dem Arbeitstitel „Flutschfinger“. Die jungen Frauen und Männer führten im vergangenen Jahr die einst von Gertraud Waldenberger („Waldenberger Theaterstadl“) eingeführte Tradition des Weihnachtstheaters in Irgertsheim fort. Heute spendeten sie den Erlös ihrer Kunst der Alten Schule sowie dem Förderverein der Grundschule Irgertsheim.

Kirchenpfleger Karl Wibmer (links) und Fördervereinsvorsitzender Alexander Bayerle (2. v. rechts) zusammen mit den Theaterspielern (v. links: Magdalena Wibmer, Veronika Scholl, Dennis Scholl, Michael Högerle, Benjamin Borger, Claus Heigl und Maximilian Heilmeier; nicht auf dem Bild: Christian Liepold und Thomas Haas)

Kirchenpfleger Karl Wibmer (links) und Fördervereinsvorsitzender Alexander Bayerle (2. v. rechts) zusammen mit den Theaterspielern (v. links: Magdalena Wibmer, Veronika Scholl, Dennis Scholl, Michael Högerle, Benjamin Borger, Claus Heigl und Maximilian Heilmeier; nicht auf dem Bild: Christian Liepold und Thomas Haas)

Die Übergabe der symbolischen Schecks fand zuhause bei Kirchenpfleger Karl Wibmer statt, der es sich zusammen mit seiner Frau Katharina und Tochter Magdalena nicht nehmen ließ, die Theatergruppe mit einer zünftigen Brotzeit zu bewirten. Und diese war mehr als verdient. Denn die Spende konnte sich sehen lassen. 225 Euro gingen an die Kirchenstiftung Irgertsheim, die mit das Geld in den Erhalt der Alten Schule investiert. Den zweiten Teil der Spende, ebenfalls 225 Euro, erhielt der Förderverein der Grundschule Irgertsheim, dem ich seit seiner Gründung vorstehen darf.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank und ein herzliches Vergelt’s Gott an die Theatergruppe „Flutschfinger“ für ihr Engagement und ihre Spendenbereitschaft zum Wohle unseres Stadtteils. Wir freuen uns bereits jetzt darauf, wenn sie auch heuer wieder das Publikum mit einer neuen Inszenierung begeistern.

Winterdienst in Ingolstadt

Da mich immer wieder Anfragen zum Winterdienst erreichen — heute erschien im Donaukurier ein einschlägiger Artikel. Dessen Lektüre kann ich empfehlen.

Vorab ein interessanter Vergleich: In Ingolstadt kommen auf 135.000 Einwohner 13 Räumfahrzeuge. Unsere kreisangehörigen Nachbargemeinden Egweil oder Bergheim haben auf etwa 1000 Einwohner jeweils einen kompletten Baufhof samt Räum-LKW zur Verfügung. Es ist also in diesen Orten möglich, dass auch Nebenstraßen geräumt werden.

Infos zum Winterdienst in Ingolstadt gibt’s unter der Adresse http://www.in-kb.de/winterdienst

Zur weiteren Einordnung bzw. Veranschaulichung habe ich mal recherchiert, wie es in den anderen vergleichbaren Städten in Sachen Winterdienst aussieht. Das größere Regensburg setzt 16 Fahrzeuge ein und das in etwa gleich große Würzburg hat ebenfalls 13 Räum-LKW. Ingolstadt liegt hier also gleichauf.

www.tvaktuell.com/winterdienst-in-regensburg-4-0,00-tonnen-salz-liegen-bereit-155727/

http://www.wuerzburg.de/de/weitere-informationen/presse/aktuelle-pressemitteilungen/413547.Wie-funktioniert-eigentlich-der-Winterdienst-durch-die-Stadt-Wuerzburg.html

Weihnachten 2016

Liebe Irgertsheimerinnen und Irgertsheimer,
sehr geehrte Besucherinnen und Besucher meiner Internetseite,

in wenigen Tagen dürfen wir Weihnachten feiern: Das Fest des Lichtes, das in die Welt gekommen ist. Das Fest der Liebe und des Friedens. Wir verbinden zahlreiche Symbole mit dem Weihnachtsfest. Die meisten davon sind positiv besetzt.

Allerdings zeigte das Jahr 2016, dass es auch eine Kehrseite gibt. Krieg, Flucht und Terror bedrohen den Frieden weltweit. Zuletzt auch bei uns in Deutschland. Die positiven Symbole des Weihnachtsfestes werden von Menschen ad absurdum geführt, die nichts anderes im Sinn haben, als Hass und Tod zu verbreiten.

Christusdarstellung von Karl Hemmeter in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (Foto vom April 2016)

Christusdarstellung von Karl Hemmeter in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (Foto vom April 2016)

Doch gerade an Weihnachten kann es daher nur eine Antwort auf diese Entwicklung geben. Eine Antwort der Menschlichkeit und des Zusammenhalts. Hier sind wir alle angesprochen – ohne Ausnahme. Wir können in unserem persönlichen und überschaubaren Umfeld damit beginnen. Nur so hat der zunächst kleine Funken Hoffnung die Chance, größer zu werden und auszustrahlen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Start in das neue Jahr 2017. Auf dass es ein friedliches Jahr wird.

Ihr/euer Ortssprecher

Alexander Bayerle

Damit die Glocken wieder klingen…

Vor etwa 800 Jahren erbaut, thront sie auf einem der letzten südlichen Ausläufer des Jura – die Kirche St. Laurentius in Irgertsheim. Ein stolzes Bauwerk, das schon so manche schwere Zeit überstehen musste. Kriege konnten ihren mächtigen Mauern ebenso wenig anhaben wie Naturkatastrophen.

Doch in letzter Zeit ist es im wahrsten Sinne des Wortes ruhig um das romanische Bauwerk geworden. Denn St. Laurentius, mit ihrem frühmittelalterlichen Kern eine der ältesten Kirchen im Stadtgebiet, hat ein Problem. Der Anfang des letzten Jahrhunderts verbaute Glockenstuhl aus Metall ist inzwischen derart stark korrodiert, dass derzeit nicht mehr an einem regelmäßigen Läutbetrieb der drei Glocken zu denken ist. Nachhaltige Abhilfe könnte nur die Errichtung eines neuen Glockenstuhls aus Holz schaffen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf schätzungsweise 75.000 Euro. Ein großer Betrag für eine kleine Kirchengemeinde, der selbst mit Zuschüssen der Diözese Eichstätt nicht ohne Weiteres zu stemmen ist. Das wissen auch Kirchenpfleger Karl Wibmer und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Franz Bier.

Das Ehepaar Lechermeier

Das Ehepaar Lechermeier

Dementsprechend freuen sich die beiden über das Engagement ihrer Gemeindemitglieder. Besonders hervorgetan hat sich hierbei Wendelin Lechermeier. In mühevoller und akkurater Arbeit stellte der Landwirt um die 150 „Holzbauschen“ her. Diese Holzbündel, die zum Anzünden des Ofens oder als Dekoration für Haus und Hof dienen, werden nun bei den anstehenden Weihnachts- und Adventsfeiern im Dorf versteigert oder gegen eine Spende abgegeben.
Zudem stellt Kirchenpfleger Karl Wibmer am dritten Adventswochenende seinen Hof zur Verfügung, wo sich die Irgertsheimer bei Lebkuchen und warmen Getränken selbst ein Bild von den „Bauschen“ machen können. „Bis jetzt können wir mit dem Zuspruch sehr zufrieden sein“, meint Wibmer, der lächelnd auf die neugierigen und spendenbereiten Gäste blickt. „Natürlich sind auch Einzelspenden immer willkommen!“, fügt er hinzu. Denn während andernorts gegen das Geläut von Kirchen prozessiert wird, sehnen sich die Irgertsheimer wieder nach ihrem Glockenklang. Denn zu keiner Zeit wird die akustische Lücke deutlicher als im Advent.

2016-12-09_aby_irgertsheim_glockenstuhl_web

Kirchenpfleger Karl Wibmer (links) und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Franz Bier freuen sich über die Spendenbereitschaft der Irgertsheimer

Das war der Volkstrauertag 2016 in Irgertsheim…

Die Kränze wurden niedergelegt, die Musik ist verstummt. Am heutigen Vormittag fand die Gedenkfeier zum diesjährigen Volkstrauertag statt.

Meine Rede, deren Wortlaut Sie hier (Rede Volkstrauertag 2016) nachlesen können, widmete sich heuer der Widerstandsbewegung „Die Weiße Rose“. Deren Vermächtnis mahnt uns alle dazu, bei Unrecht nicht wegzuschauen, sondern zu handeln.

Das Kriegerdenkmal am Friedhof Irgertsheim

Das Kriegerdenkmal am Friedhof Irgertsheim

An dieser Stelle möchte ich einigen Personen bzw. Gruppen besonders danken:

  • Herrn H.H. Dompropst em. Klaus Schimmöller für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes sowie für die Segnung des Kriegerdenkmals
  • Dem Krieger- und Soldatenverein, allen voran dessen Vorsitzenden Michael Schiegl sen., für die Organisation der Gedenkfeier
  • Der Blasmusik für die bewegenden Melodien sowie dem Böllerschützen
  • Den Fahnenabordnungen (SC Irgertsheim, KSV Irgertsheim, FFW Irgertsheim)
  • Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für Ihr zahlreiches Erscheinen

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen schönen und vor allem besinnlichen Sonntag!

Ihr Ortssprecher
Alexander Bayerle

Weihe des gegeißelten Heilands in der Kapelle St. Wendelin

Wie bereits am 2. Mai dieses Jahres berichtet, wurde der gegeißelte Heiland in der Kapelle St. Wendelin, das so genannte „Wiesherrle“, einer umfassenden Restaurierung unterzogen. Am heutigen Samstag fand die Weihe der Figur durch Pfarrer Sebastian Bucher statt. Hier finden Sie Bilder der Andacht.

Das "Wiesherrle" nach der Restaurierung

Das „Wiesherrle“ nach der Restaurierung

Pfarrer Sebastian Bucher (links) im Gespräch mit den Verwaltern der Kapelle St. Wendelin, dem Ehepaar Anni und Johann Bayerle

Pfarrer Sebastian Bucher (links) im Gespräch mit den Verwaltern der Kapelle St. Wendelin, dem Ehepaar Anni und Johann Bayerle

03

Zahlreiche Gläubige fanden sich an der Kapelle St. Wendelin im Süden des Stadtteils ein

Pfarrer Bucher während seiner Ansprache

Pfarrer Bucher während seiner Ansprache