Frauenbund Irgertsheim spendet für gute Zwecke

Erfreuliches gibt es heute vom Katholischen Deutschen Frauenbund Irgertsheim zu berichten. Der örtliche Zweigverein konnte im Jahr 2016 insgesamt 2.200 Euro für gute Zwecke spenden. Begünstigte waren unter anderem die Alte Schule Irgertsheim, das Kinderdorf in Eichstätt oder die Hochwasserhilfe. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Frauenbund für sein großes gesellschaftliches Engagement!

Die letztjährigen Spenden des KDFB im Überblick (Foto: KDFB Irgertsheim)

Projekte für die Bürger (von den Bürgern…)

Wer sich derzeit zu Fuß, mit dem Fahrrad oder gar mit dem Auto durch Irgertsheim bewegt, wird eines feststellen müssen: Ein Durchkommen ist derzeit nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Der wesentliche Grund hierfür ist allerdings, trotz so manchen Ärgers, durch und durch positiv.

Der Stadtteil Irgertsheim erlebt derzeit nämlich einen Ausbau seiner Infrastruktur, wie man ihn in den letzten Jahrzehnten kaum gesehen hat. Daher möchte ich heute, repräsentativ für viele weitere Maßnahmen, drei Projekte vorstellen.

Die neue Dorfmitte:

Die neue Irgertsheimer Dorfmitte entsteht an der Kreuzung Dreiländer-/Erchanstraße

An der Hauptstraße des Orts, der Dreiländerstraße, entsteht derzeit die neue Dorfmitte. Dieses Projekt begleitet mich seit meinem Amtsantritt im Jahr 2014. Nach ersten Absprachen mit der Stadtplanung fanden noch im selben Jahr mehrere Bürgerbeteiligungen statt. Dabei konnten die Irgertsheimer Bürgerinnen und Bürger Wünsche hinsichtlich Standort, Gestaltung und Nutzung der neuen Dorfmitte äußern. Und sie nahmen die Gelegenheiten wahr. Es wurde angeregt und leidenschaftlich diskutiert und um Lösungen gerungen. Am Ende steht nun ein 100.000-Euro-Projekt, das unsere Dorfmitte hinsichtlich Ästhetik, Aufenthaltsqualität und Funktionalität deutlich aufwertet.
Mein persönlicher Dank geht an dieser Stelle an das Stadtratsmitglied Herrn Hans Achhammer, den BZA-Vorsitzenden Herrn Hans-Jürgen Binner und an Stadtbaurätin Frau Renate Preßlein-Lehle, die das „Projekt Dorfmitte“ von Beginn an tatkräftig unterstützt haben.

Gasversorgung Irgertsheim-West:

An der Raiffeisenstraße beginnen die Bauarbeiten für die Gaserschließung

Der Irgertsheimer Westen war vor etwa 25 Jahren das, was heute unser Baugebiet „Am Kirchberg“ im Norden des Stadtteils darstellt – ein Bereich hohen Wachstums und Zuzugs. Doch das Neubaugebiet von einst ist inzwischen auch in die Jahre gekommen. Daher benötigen viele Häuser dort neue, zeitgemäße und vor allem emissionsarme Heizungsanlagen. Unter den fossilen Brennstoffen gilt gerade das Erdgas als vergleichsweise saubere und kostengünstige Alternative zu Öl. Die Stadtwerke Ingolstadt sind ein bedeutender Anbieter von Ferngaslösungen in der Region 10. Daher regten Anwohner des Irgertsheimer Westens an, auch ihr Gebiet mit entsprechenden Leitungen der SWI zu versorgen. Nach fast drei Jahren Vorlaufzeit, die vor allem für die Planung und Akquise aufgebracht werden musste, ist es nun soweit. Die Bagger rollen an und beginnen mit der Verlegung neuer Ferngasleitungen. Somit besteht für die Anwohner rund um die Maximilian-Kolbe-Straße eine Planungssicherheit in Bezug auf die Sanierung ihrer Heizungsanlagen.

Stützpunktfeuerwehr Ingolstadt-West:

Die neue Stützpunktfeuerwehr Ingolstadt-West. Rechts daneben findet der Ausbau der Erchanstraße statt

An der Erchanstraße gibt es an der Einfahrt zur Staatsstraße 2214 ein neues Wahrzeichen. Ein markanter Bau, rot, kubisch und groß dimensioniert. Was für viele Autofahrer entlang der Staatsstraße zunächst ein gewisses Rätseln hervorrief, ist nun dank einer großen Tafel an der Gebäudefassade verdeutlicht: Es handelt sich um die neue Stützpunktfeuerwehr Ingolstadt-West. Sie ist ein Zusammenschluss der aktiven Feuerwehren Irgertsheim, Pettenhofen und Mühlhausen und stellt somit einen wichtigen Eckpfeiler im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes der Großstadt Ingolstadt dar. Die Stadt investierte in das Gebäude samt neuem HLF10-Löschfahrzeug über eineinhalb Millionen Euro. Dazu kommen noch Eigeneleistungen der Feuerwehr in einem sechsstelligen Eurobereich. Weitere finanzielle Mittel schoss der Bezirksausschuss West aus dem Bürgerhaushalt zu. Mit hochmodernem Gerät und hervorragend ausgebildeten Feuerwehrleuten sorgt der „Stützpunkt West“ bereits heute für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger – und zwar noch vor Eintreffen der hauptamtlichen Kräfte der Berufsfeuerwehr. Die offizielle Eröffnung der Feuerwehr findet am 28. Mai mit einem Tag der offenen Tür statt.

Baubeginn für die neue Dorfmitte

Am heutigen Donnerstag begannen die ersten (sichtbaren) Bauarbeiten für die neue Irgertsheimer Dorfmitte. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung unseres Stadtteils, indem es die Aufenthaltsqualität im Herzen des Orts erhöht und ehemals versiegelte Flächen wieder freilegt. Eine weitere Besonderheit stellt die intensive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger im gesamten Planungsprozess dar. In mehreren Veranstaltungen konnten sich die Irgertsheimerinnen und Irgertsheimer aktiv mit ihren Ideen und Anregungen einbringen.

In Irgertsheim geht die Post ab…

…und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Aufgrund der in Kürze beginnenden Bauarbeiten für unsere neue Dorfmitte gibt es in den nächsten Wochen keinen Postbriefkasten in unserem Stadtteil.

Der Postkasten an der Dreiländerstraße wurde aufgrund der in Kürze beginnenden Bauarbeiten abmontiert

Wie die Stadt Ingolstadt und die Deutsche Post AG auf Anfrage mitteilten, wurde der Briefkasten an der Dreiländerstraße aus Sicherheitsgründen abmontiert. Zu groß wäre die Verletzungsgefahr, wenn Passanten versuchen würden, sich den Weg zum selbigen über die Baustelle zu bahnen. Leider ist es der Post aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, für die kommenden Wochen einen diebstahlsicheren Postkasten als Ersatz aufzustellen. Briefe können aber dennoch weiterhin von Irgertsheim aus versendet werden – der zuständige Brief- und Paketzusteller nimmt die Sendungen laut Aussage der Post AG auch persönlich entgegen. Ansonsten wird auf die Postbriefkästen in den Nachbarortschaften verwiesen.

Nach Ende der Bauarbeiten für die neue Dorfmitte bekommt der Postkasten wieder einen angemessen Platz im Herzen Irgertsheims.

Sitzung des BZA Ingolstadt-West am 21.03.2017

Am Dienstag, den 21. März, findet die nächste Sitzung des Bezirksausschusses Ingolstadt-West statt. Die Stadtbezirksvertretung unter dem Vorsitz von Hans-Jürgen Binner tagt ab 20:00 Uhr im Sportheim Gerolfing.

Der BZA West bei einer seiner Sitzungen

Thematisch geht es unter anderem um die Beschaffung von Defibrillatoren für die einzelnen Stadtbezirke. Des Weiteren beantragen BZA-Mitglied Melanie Funk und ich auf Anregung der Irgertsheimer Jagdgenossenschaft eine Umwidmung des Feldwegs zwischen der Anwanderstraße und der Laurentiusstraße zu einem städtisch unterhaltenen Fußgängerweg. Die gesamte Tagesordnung finden Sie unter der Adresse http://www4.ingolstadt.de/sessionnetbza/to0040.php?__ksinr=5953

Der Feldweg zwischen der Anwanderstraße und der Laurentiusstraße. Dieser soll nach dem Willen der Jagdgenossenschaft zukünftig von der Stadt unterhalten werden

Seitens der CSU gibt es am 21. März auch eine personelle Neuerung. Erstmals nimmt Anton Koppenhofer als neues Mitglied an der Sitzung des BZA teil. Er folgt somit Professor Michael Wenzl nach, der seit 2. Dezember 2016 als Listennachrücker dem Stadtrat als Mitglied angehört. Ich wünsche den beiden Kollegen für ihre neuen Aufgaben von Herzen alles Gute und eine glückliche Hand!

Weihnachtstheater für den guten Zweck

Zur Adventszeit waren sie der Höhepunkt zahlreicher Weihnachtsfeiern – die neu formierte Theatergruppe mit dem Arbeitstitel „Flutschfinger“. Die jungen Frauen und Männer führten im vergangenen Jahr die einst von Gertraud Waldenberger („Waldenberger Theaterstadl“) eingeführte Tradition des Weihnachtstheaters in Irgertsheim fort. Heute spendeten sie den Erlös ihrer Kunst der Alten Schule sowie dem Förderverein der Grundschule Irgertsheim.

Kirchenpfleger Karl Wibmer (links) und Fördervereinsvorsitzender Alexander Bayerle (2. v. rechts) zusammen mit den Theaterspielern (v. links: Magdalena Wibmer, Veronika Scholl, Dennis Scholl, Michael Högerle, Benjamin Borger, Claus Heigl und Maximilian Heilmeier; nicht auf dem Bild: Christian Liepold und Thomas Haas)

Kirchenpfleger Karl Wibmer (links) und Fördervereinsvorsitzender Alexander Bayerle (2. v. rechts) zusammen mit den Theaterspielern (v. links: Magdalena Wibmer, Veronika Scholl, Dennis Scholl, Michael Högerle, Benjamin Borger, Claus Heigl und Maximilian Heilmeier; nicht auf dem Bild: Christian Liepold und Thomas Haas)

Die Übergabe der symbolischen Schecks fand zuhause bei Kirchenpfleger Karl Wibmer statt, der es sich zusammen mit seiner Frau Katharina und Tochter Magdalena nicht nehmen ließ, die Theatergruppe mit einer zünftigen Brotzeit zu bewirten. Und diese war mehr als verdient. Denn die Spende konnte sich sehen lassen. 225 Euro gingen an die Kirchenstiftung Irgertsheim, die mit das Geld in den Erhalt der Alten Schule investiert. Den zweiten Teil der Spende, ebenfalls 225 Euro, erhielt der Förderverein der Grundschule Irgertsheim, dem ich seit seiner Gründung vorstehen darf.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank und ein herzliches Vergelt’s Gott an die Theatergruppe „Flutschfinger“ für ihr Engagement und ihre Spendenbereitschaft zum Wohle unseres Stadtteils. Wir freuen uns bereits jetzt darauf, wenn sie auch heuer wieder das Publikum mit einer neuen Inszenierung begeistern.

Die Situation der Kinderbetreuung in Irgertsheim – oder: Warum Wachstum so entscheidend ist.

Das Thema brennt vielen Eltern auf den Nägeln, was nicht zuletzt die vielen und engagierten Anfragen seitens der Bevölkerung zeigen. Die Rede ist von der Situation der Kinderbetreuung in Irgertsheim.

Die städtische Kindertagesstätte "Auf der Höh'" an der Fröbelstraße

Die städtische Kindertagesstätte „Auf der Höh'“ an der Fröbelstraße

Der Unmut mancher Eltern hat einen Grund und hängt mit der begrenzten Kapazität unserer Kindertagesstätte an der Fröbelstraße zusammen. Diese bietet derzeit 50 Plätze. Auf der anderen Seite steht eine gestiegene Geburtenrate von 2012 bis 2016. Daher fällt es im Moment vielen jungen Familien schwer, einen Kita-Platz in Irgertsheim zu erhalten.

In den letzten Wochen stand ich daher im Austausch mit dem zuständigen Referat bei der Stadt Ingolstadt. Der berufsmäßige Stadtrat und Jugendreferent Gabriel Engert versicherte mir, dass sich das Amt für Kinderbetreuung und vorschulische Bildung bereits intensiv mit der Thematik beschäftigt hat.

So wurde bereits eine Erweiterung der Kita um eine oder zwei Gruppen geprüft. Diese ist in der gegenwärtigen Situation allerdings unwirtschaftlich, da vom Bestandsgebäude keine Einrichtungen in der jetzigen Form genutzt werden können. Im Rahmen einer Erweiterung müssten also neue Sanitärräume samt Wickelbereich oder eine neue Küche eingerichtet werden. Dadurch würden die durchschnittlichen Kosten pro Gruppe, die in Ingolstadt derzeit bei etwa 650.000 Euro liegen, erheblich überschritten werden. Ein weiterer Faktor ist der nötige Zukauf zur Erweiterung der Außenfläche. Es ist kein Geheimnis, dass viele Grundstückseigentümer derzeit nicht bereit sind, der Stadt Ingolstadt Flächen zu einem realistischen Preis zu verkaufen.

Insgesamt spricht das Referat von einer gut aufgestellten Kinderbetreuung im Westen Ingolstadts. In Irgertsheim selbst sind 32 Anmeldungen für das Jahr 2017/2018 eingegangen. 14 bis 16 Kinder werden die Einrichtung im September verlassen. Viele Eltern melden ihre Kinder zudem an mehreren Einrichtungen an. Im Fall von Pettenhofen, Mühlhausen oder Dünzlau sind das z. B. die Kitas in Gerolfing oder Friedrichshofen/Hollerstauden. Eine neue Einrichtung entsteht, vorbehaltlich eines positiven Votums des Stadtrats, an der Krumenauerstraße / Gerolfinger Straße. Über die ganze Stadt verteilt ist es geplant, bis 2020 etwa 600 zusätzliche Krippen- und Kindergartenplätze zu schaffen. Obwohl die Stadtteile Irgertsheim und Pettenhofen durch die beiden Neubaugebiete moderat wachsen, erscheint es derzeit aus Sicht der Stadt Ingolstadt aufgrund der Randlage des Orts sowie der unklaren längerfristigen Auslastungssituation als nicht rentabel, den Standort „Auf der Höh'“ zu erweitern. Hier verweist das Referat auf die alternativen Betreuungsmöglichkeiten, die entlang etwaiger Arbeitswege der Eltern liegen.

Mir ist bewusst, dass dieses Resümee für viele Eltern unbefriedigend erscheint. Mir persönlich geht es ebenso. Gut aufgestellte vorschulische und schulische Bildungseinrichtungen sind ein wichtiger Standortfaktor eines Stadtteils und tragen erheblich zur Attraktivität und Lebensqualität desselben bei. So weit, so nachvollziehbar. Andererseits gibt es Investitionen in die Infrastruktur nicht zum Nulltarif. Niemand kann mir gegenüber allen ernstes fordern, dass Irgertsheim so bleiben solle, wie es ist. Ganz ohne Wachstum, ohne Neubaugebiete, ohne mehr Verkehr, usw. Wer diese Einhaltung des „status quo“ einfordert, unterschreibt zugleich das mittel- bis langfristige Todesurteil unseres Kindergartens sowie unserer Grundschule.

Ich habe es bereits mehrmals gefordert und ich bleibe dabei. Ohne nachhaltiges und andauerndes Wachstum wird Irgertsheim das Rennen um bessere Einrichtungen der Bildung, der Daseinsvorsorge oder der Infrastruktur verlieren. Orte verändern sich, wenn sie wachsen. Keine Frage. Doch diese Veränderungen bergen mehr positives Potenzial denn negatives. Neue Bürgerinnen und Bürger bringen ebenso neue Ideen, neuen Schwung und – das zeigt die Erfahrung der letzten Jahre – soziales Engagement, das letztlich unsere ganze Stadtteilgemeinschaft bereichert. Erst dann, wenn sich alle Irgertsheimerinnen und Irgertsheimer, insbesondere jene in den verantwortlichen Positionen, dazu durchringen, Wachstum zu ermöglichen, geht es auch für unseren Ort wieder in die Richtung, wo er meiner Meinung nach hingehört: aufwärts.

Winterdienst in Ingolstadt

Da mich immer wieder Anfragen zum Winterdienst erreichen — heute erschien im Donaukurier ein einschlägiger Artikel. Dessen Lektüre kann ich empfehlen.

Vorab ein interessanter Vergleich: In Ingolstadt kommen auf 135.000 Einwohner 13 Räumfahrzeuge. Unsere kreisangehörigen Nachbargemeinden Egweil oder Bergheim haben auf etwa 1000 Einwohner jeweils einen kompletten Baufhof samt Räum-LKW zur Verfügung. Es ist also in diesen Orten möglich, dass auch Nebenstraßen geräumt werden.

Infos zum Winterdienst in Ingolstadt gibt’s unter der Adresse http://www.in-kb.de/winterdienst

Zur weiteren Einordnung bzw. Veranschaulichung habe ich mal recherchiert, wie es in den anderen vergleichbaren Städten in Sachen Winterdienst aussieht. Das größere Regensburg setzt 16 Fahrzeuge ein und das in etwa gleich große Würzburg hat ebenfalls 13 Räum-LKW. Ingolstadt liegt hier also gleichauf.

www.tvaktuell.com/winterdienst-in-regensburg-4-0,00-tonnen-salz-liegen-bereit-155727/

http://www.wuerzburg.de/de/weitere-informationen/presse/aktuelle-pressemitteilungen/413547.Wie-funktioniert-eigentlich-der-Winterdienst-durch-die-Stadt-Wuerzburg.html