STADTRADELN INGOLSTADT 2016 mit dem „Team Irgertsheim“

Liebe Irgertsheimerinnen und Irgertsheimer,
liebe Besucherinnen und Besucher dieser Internetseite,

unsere Heimatstadt Ingolstadt beteiligt sich nach dem großen Erfolg im Jahr 2015 heuer erneut bei der Aktion „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses. Ziel der Kampagne ist es, das Klima zu schützen und den Radverkehr zu fördern. Damit auch Irgertsheim entsprechend vertreten ist, habe ich auch in diesem Jahr das „Team Irgertsheim“ eingerichtet.

Daher bitte ich die aktiven Radler/-innen unter Ihnen, an der Aktion teilzunehmen und möglichst viele Kilometer für den Klimaschutz zu sammeln!

Die Registrierung ist ganz einfach:

  1. Internetseite https://www.stadtradeln.de/ingolstadt2016.html aufrufen
  2. Grüne Schaltfläche „Bei STADTRADELN registrieren“ anklicken
  3. Benutzername, Passwort, Mailadresse, usw. eingeben und (!) GANZ WICHTIG (!): Als Team wählen Sie bitte „Team Irgertsheim“

Die Kilometer werden dann in einem entsprechenden Onlinebogen bzw. per App erfasst. In Ingolstadt läuft die Aktion von 2. Juli bis 22. Juli dieses Jahres. Anmeldungen sind noch während des gesamten Aktionszeitraums möglich.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Internetseite der Aktion STADTRADELN 2016

Internetseite der Aktion STADTRADELN 2016

Förderverein der Grundschule Irgertsheim sucht Mitglieder

Im letzten Sommer gründete sich ein neuer Förderverein für die Grundschule Irgertsheim. Seither konnten schon mehrere Mitglieder gewonnen werden.

Logo des Fördervereins der Grundschule Irgertsheim

Logo des Fördervereins der Grundschule Irgertsheim

Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung und Erziehung durch ideelle und materielle Unterstützung der Grundschule Irgertsheim. Um diesen in der Satzung festgeschriebenen Vereinszweck erfüllen zu können, benötigt der Verein eine möglichst hohe Zahl an Mitgliedern. Mit einem Betrag ab 12,00 Euro jährlich kann jede/-r Förderer/-in einen individuellen Beitrag zur Stärkung unserer Grundschule Irgertsheim leisten.

Mehr Informationen zum Förderverein finden Sie in unserem aktuellen Flyer. Darin finden Sie auch den Aufnahmeantrag, den Sie jederzeit ausgefüllt in den Postkasten der Grundschule (Fröbelstraße 4, 85049 Ingolstadt-Irgertsheim) geben können. Klicken Sie hierfür einfach auf den unten stehenden Link:

Flyer Förderverein Grundschule Irgertsheim

Winterdienst in Ingolstadt

Der Winter hat uns derzeit fest im Griff. Je mehr Schnee fällt, desto mehr Anfragen erreichen mich in Sachen Winterdienst. Dessen Organisation ist eine kommunale Aufgabe und wird im Fall der Stadt Ingolstadt von den Ingolstädter Kommunalbetrieben AöR (INKB) erfüllt.

Die Dreiländerstraße im weißen Gewand

Die Dreiländerstraße im weißen Gewand

Die INKB hat auf ihrer Internetseite viele interessante Informationen zum Thema Winterdienst zusammengestellt. Zugleich finden Sie dort die einschlägigen Kontaktdaten, mit deren Hilfe Sie sich direkt an die zuständigen Mitarbeiter der Abteilung Stadtreinigung/Winterdienste wenden können.

https://www.in-kb.de/Reinigung/Winterdienst

Ich bitte in diesem Zusammenhang um Verständnis, dass ich nicht jeder einzelnen Nachfrage zu diesem Thema nachgehen kann. Zudem sei erwähnt, dass die INKB mit ihrem Räumdienst nur die Hauptverkehrsstraßen bzw. die Busstrecken abdeckt. Dies ist schlichtweg der Größe der Stadt Ingolstadt geschuldet. Ein Vergleich mit den um ein Vielfaches kleineren Landkreisgemeinden mit ihren eigenen Bauhöfen hinkt daher.

Die Alte Schule Irgertsheim. Oder: Warum ein Dorf sein Denkmal erhalten muss. Ein Plädoyer.

In der Denkmalliste der Stadt Ingolstadt gibt es zum Ortsteil Irgertsheim einen eher unscheinbaren – ja nahezu nüchternen! – Eintrag, den ich an dieser Stelle wie folgt zitieren darf: „Lichtgutgasse 1. Ehem. Schul- und Lehrerwohnhaus, Anlage aus zweigeschossigem Hauptbau mit steilem Walmdach, erdgeschossigem Schulsaal-Anbau unter weit herabgezogenem Satteldach und quer angschlossenem Nebengebäude, erbaut 1908-10 im barockisierenden Heimatstil nach Plänen von Karl Bauer-Ulm. Fl.Nr. 33/3 [Gemarkung Irgertsheim].“

Die Alte Schule Irgertsheim (Foto: D. Wittmann)

Die Alte Schule Irgertsheim (Foto: D. Wittmann)

Hinter dieser Beschreibung verbirgt sich ein Gebäude, das die meisten Irgertsheimerinnen und Irgertsheimer seit jeher kennen: Die Alte Schule – „d’Schui“. Als Volksschule war sie bis ins Jahr 1966 Teil einer örtlichen Bildungsgeschichte, die man bis in das Jahr 1633 zurückverfolgen kann. Zudem war sie das erste eigens für Bildungszwecke errichtete Gebäude in Irgertsheim. Zuvor waren meist die Mesner in ihren Privathäusern für die Bildung und Erziehung der Kinder zuständig. Nach Eröffnung der neuen Grundschule an der Fröbelstraße vor 50 Jahren wurde es zunächst ruhig um das alte Schulgebäude. Die Gemeinde Irgertsheim nutzte es zwar noch bis zur Gebietsreform als Kanzlei. Doch ein nachhaltiges Nutzungskonzept war zu dieser Zeit noch nicht vorhanden. Erst im Jahr 1984 wurde die Schule – auch gegen viele Widerstände – generalsaniert und den örtlichen Vereinen zur Verfügung gestellt. So wurde gewährleistet, dass der zweifellos schönste Profanbau Irgertsheims der Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Ein Glücksfall!

Nun sind über 30 Jahre vergangen. Diese Zeit ging auch an der „Schui“ nicht spurlos vorbei. An allen Ecken und Enden merkt man ihr die Jahrzehnte seit dem letzten Umbau an. Auch die unter anderem durch veraltete Nachtspeicherheizungen bedingten Unterhaltskosten sind, vorsichtig ausgedrückt, anachronistisch. Dennoch wird die Schule bis heute rege genutzt. Der Frauenbund kümmert sich rührend um den Erhalt des Gebäudes und auch die Landjugend sowie (noch) die freiwillige Feuerwehr sorgen ganzjährig für reges Leben an der Lichtgutgasse.

Die Alte Schule ist eben nicht irgendein Zweckbau, den man von heute auf morgen regungs- und emotionslos ersetzen könnte. Sie ist ein lebendiges Stück Dorf- und Sozialgeschichte. Generationen von Irgertsheimer Schülerinnen und Schülern ermöglichte sie, einen individuellen Bildungs- und Lebensweg zu beschreiten. Aus ihrem Schulsaal gingen findige Unternehmer, verantwortungsvolle Mütter und Väter, weitsichtige Politiker und viele andere wundervolle Frauen und Männer hervor, die aus Irgertsheim herausholten bzw. -holen, was unseren Ort auszeichnet: Hohe Lebensqualität, gesunder Wohlstand und ein Miteinander der Bürgerinnen und Bürger.

Die Schule der Neuzeit ist eine gemeinsame (!) Einrichtung von Staat und Gesellschaft. Sie ist daher per se eine öffentliche Angelegenheit. Als solche kann man sie auch nach ihrer aktiven Nutzungszeit als Schule nicht einfach aus dem kollektiven Gedächtnis, geschweige denn aus der Geschichte eines Orts, tilgen. Sie ist ein Erbe. Und wie mit jedem Erbe sind mit ihr auch Pflichten verbunden. Unsere konkrete Pflicht als Dorfgemeinschaft ist es, das Erbe zu bewahren und uns eben auch zu diesem zu bekennen. Es mag in einer Zeit von Perfektionismus, Selbst- und Kostenoptimierung sowie dem unerschütterlichen Glauben an einen mehr oder minder abstrakten Fortschritt ein wenig romantisierend oder gar naiv klingen: Ein großes und geschichtsträchtiges Wahrzeichen für die Öffentlichkeit zu erhalten ist eine lohnende Angelegenheit – auch wenn sie zunächst wider jeder Vernunft erscheinen mag. Die nachfolgenden Generationen werden es uns danken. Irgertsheim ohne seine Alte Schule ist für mich persönlich nicht denkbar. Lassen Sie uns nicht vergessen, wo wir herkommen…

Licht und Schatten zum Jahresabschluss… oder: Gedanken zum Advent

Liebe Irgertsheimerinnen und Irgertsheimer,
sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und wir alle bereiten uns in der Adventszeit auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor. Grund genug, auch in diesem Jahr wieder ein wenig zurückzublicken. 2015 war aus Sicht unserer Dorfgemeinschaft sicher ein Jahr der gemischten Gefühle. Neben vielen schönen Momenten gab es auch Entwicklungen, die weniger erfreulich erscheinen.

Schatten…
Zu den unerfreulichen Seiten des Jahres 2015 gehört zweifelsohne die zunehmende Verrohung politischer und gesellschaftlicher Debatten. Diese Entwicklung verfolge ich nun seit geraumer Zeit und sie spitzt sich meiner Meinung nach immer mehr zu. Einzelmeinungen werden nicht selten verabsolutiert und (politische) Projekte werden von manchen Menschen entweder grundsätzlich in Frage gestellt, von vornherein vehement abgelehnt oder gar offensiv bekämpft. Dazu kommt der Umstand, politischem Handeln mit einem derartigen Argwohn zu begegnen, der einem in seiner Ausprägung manchmal erschaudern lässt. Dies soll nun keine Schelte sein oder gar Bürgerinnen und Bürger davon abhalten, ihre persönlichen Bedenken, Sorgen und Ängste zum Ausdruck zu bringen. Im Gegenteil! Gesellschaftliche wie auch politische Debatten leben ja geradezu vom Diskurs. Sie leben aber eben auch vom gegenseitigen Respekt und vor allem der Anerkennung von Mehrheitsmeinungen sowie demokratischer Entscheidungen in politischen Gremien – sei es in den Bezirksausschüssen oder im Stadtrat. Verbale Gewalt, Beleidigungen oder gar Drohungen haben hierbei nichts zu suchen und müssen gesamtgesellschaftlich erkannt und verbannt werden.

Eine weitere Schattenseite des Jahres 2015 stellt der voranschreitende Abbau der Versorgungsinfrastruktur in unserem Ort dar. Nachdem wir bereits seit dem Jahr 2013 keine örtliche Lebensmittelversorgung mehr haben, ziehen bzw. zogen sich nun die örtlichen Banken von ihrem Engagement in unserem Stadtteil zurück. Die Sparkasse Ingolstadt schloss – übrigens elf Jahre nach der Beendigung des Schalterbetriebs – im Oktober auch noch ihre SB-Filiale an der Dreiländerstraße. Die Raiffeisenbank Gaimersheim-Buxheim gab bekannt, ihre Zweigstelle am Raiffeisenplatz zum 31. Dezember vollständig zu schließen. Eine Entwicklung, die viele Bürgerinnen und Bürger beunruhigt. Erst recht angesichts der Tatsache, dass unser Ort von stetigem Wachstum geprägt ist und in den nächsten Jahren auch sein wird. Die Herausforderung der Zukunft wird also darin liegen, wie wir es schaffen, unseren Ort für Jung und Alt attraktiv gestalten zu können. Dazu gehören auch Fragen nach einer vernünftigen Versorgungsinfrastruktur. Politisch ist dieser Punkt nur schwer zu beeinflussen. Hier können im besten Fall günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden. Vielmehr kommt es hierbei auf engagierte und mutige Unternehmerinnen und Unternehmer an, die sich auch zur Infrastruktur im ländlichen Raum bekennen.

Irgertsheim (15)

Licht…
Glücklicherweise überwogen im Jahr 2015 die hellen Stunden – sowohl qualitativ als auch quantitativ. Zum meinen persönlichen Glücksmomenten gehört zum Beispiel der erste Tag des neuen Schuljahres im September. Mit über 20 Erstklässlerinnen und -klässlern bekommt unsere örtliche Grundschule wieder neuen Aufwind. Bedingt durch die rege Bautätigkeit innerhalb des Schulsprengels sowie den Zuzug junger Familien bin ich zuversichtlich, dass uns die Grundschule in Irgertsheim auch in Zukunft als ein wichtiger und wertvoller Lern- und Lebensort für unsere Kinder erhalten bleibt. Dasselbe gilt auch für unsere Kindertagesstätte „Auf der Höh“. In beiden Einrichtungen leisten die Pädagoginnen und Pädagogen einen unschätzbaren Dienst an unserer kommenden Generation. Daher ergeht an dieser Stelle an alle Verantwortlichen ein großer und aufrichtiger Dank!

Im unmittelbaren Zusammenhang zu unseren Bildungseinrichtungen steht die Gründung eines Fördervereins für unsere Grundschule. Es ist mir eine besondere Ehre, diesem Verein als Gründungsvorsitzender vorzustehen. Die Monate seit dessen Gründung Ende Juli mussten nun zunächst dazu genutzt werden, den Verein organisatorisch aufzustellen. Dazu gehören Notartermine oder etwa die Eintragung in das Vereinsregister am Amtsgericht. Durch eine Beilage im diesjährigen Elternbrief vor den Weihnachtsferien soll unser Förderverein nun bekannter gemacht werden. Wenn auch Sie sich für eine Mitgliedschaft interessieren, können Sie sich jederzeit an mich wenden. Die Kontaktdaten finden Sie auf dieser Internetseite.

Bei den politischen Projekten ist vor allem das Baugebiet „Am Kirchberg“ zu nennen. Im vergangenen Jahr konnte unser Stadtteil viele neue Gesichter und Familien begrüßen. Dazu kommen die zahlreichen Einheimischen, die sich in diesem Neubaugebiet ihren persönlichen Traum vom Eigenheim in ihrem Heimatstadtteil erfüllen konnten und können. Ihnen allen wünsche ich von Herzen alles Gute für Ihre Zukunft in unserem schönen Ort!

Einen entscheidenden Schritt voran kam auch die Planung zur Umgestaltung unserer Dorfmitte. Im November präsentierte die Ingolstädter Stadtbaurätin Frau Renate Preßlein-Lehle die ersten Entwürfe unseres neuen Ortskerns. Die sachliche und konstruktive Atmosphäre während des Informationsabends stimmt mich zuversichtlich, dass wir hier im kommenden Jahr ein äußerst positives Projekt für die Irgertsheimerinnen und Irgertsheimer beschließen und danach auch verwirklichen können. Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Stadtplanungsreferat und –amt sowie dem Bezirksausschuss Ingolstadt-West, der das Projekt mit Mitteln aus dem Bürgerhaushalt fördern wird.

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Zusammenfassend möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, mit denen ich im Jahr 2015 zu tun haben durfte und darf. Ich bedanke mich für die vielen ehrlichen Meinungen – sei es Lob oder auch Kritik. „Danke!“ sage ich aber auch zu allen, die zu einer positiven Grundstimmung in unserem Stadtteil beitragen. Wir können uns entweder angesichts so mancher Entwicklungen zurückziehen und resignieren oder wir versuchen gemeinschaftlich, diese zu nutzen und in mancherlei Hinsicht Neues zu wagen! Ich persönlich plädiere für den zweiten Weg und würde mich über viele motivierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter freuen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine besinnliche und gesegnete Adventszeit, die uns auf die Ankunft des Mensch gewordenen Gottes vorbereitet! Für das neue Jahr 2016 wünsche ich Ihnen und Ihren Familien zudem Glück und Gesundheit!

Ihr/euer
Alexander Bayerle

Straßenbeleuchtung defekt. Was nun?

Der Herbst kommt – und mit ihm einhergehend die immer früher einsetzende Dunkelheit.

Nie war sie so wertvoll wie heute: Eine Straßenlaterne in Irgertsheim

Nie war sie so wertvoll wie heute: Eine Straßenlaterne in Irgertsheim

Entsprechend wertvoll und wichtig ist daher die öffentliche Straßenbeleuchtung. Allein auf dem Ingolstädter Stadtgebiet gibt es etwa 16.000 Straßenleuchten. Demnach gehören Störungen und Ausfälle zur Tagesordnung. Doch was ist zu tun, wenn die Straßenlaterne „um die Ecke“ nicht mehr ordnungsgemäß leuchtet? Diese Frage erreicht mich in letzter Zeit immer häufiger. Deshalb hier einige Hinweise:

  • Grundsätzlich sind defekte Straßenlaternen an die Störungsstelle der Stadtwerke Ingolstadt zu melden. Diese ist unter der Telefonnummer 0841/80-4222 zu erreichen.
  • Hilfreich bei der Störungsbehebung sind zudem folgende Angaben: ID-Nummer (an jedem Beleuchtungsmast angebracht, vgl. Bild unten), eine genaue Ortsangabe (Straße, Hausnummer) oder eine kurze Beschreibung des Standorts
  • Alternativ zu einem Telefonanruf bei den Stadtwerken kann die Störung auch dem Internetportal stoerung24.de gemeldet werden. Die Adresse lautet https://www.stoerung24.de/ 
Symbolbild: ID-Nummer an Laternenmast. Diese Nummer bei Störungsmeldungen möglichst immer bereithalten!

Symbolbild: ID-Nummer an Laternenmast. Diese Nummer möglichst immer bei Störungsmeldungen bereithalten!

Mit diesen Hinweisen sollte einem „gut ausgeleuchteten“ Herbst nichts mehr im Wege stehen! Bei Rückfragen stehen die Stadtwerke Ingolstadt und ich gerne zur Verfügung.