In eigener Sache…

Liebe Irgertsheimerinnen und Irgertsheimer,

der heutige Familiengottesdienst in Pettenhofen stand unter dem Motto „Euer Ja soll ein Ja sein und euer Nein ein Nein!“ Dabei wurde festgestellt, dass gerade Fragen, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden, besonders schwierig sein können, weil sie eine klare Entscheidung fordern.

Mit Blick auf die Kommunalwahl 2026 werde auch ich immer wieder gefragt, ob ich denn ein drittes Mal als Ortssprecher antreten wolle. Bisher habe ich ein deutliches „Ja“ oder „Nein“ immer vermieden, da mir die Notwendigkeit einer Entscheidung noch zu weit weg erschienen ist.

Mittlerweile kann ich auf klarere Gedanken zurückgreifen. Sie machen mir deutlich, dass ich nach zwei Amtszeiten als Irgertsheimer Ortssprecher keine dritte anstreben werde. 2026 ist also Schluss.

Die Gründe sind vielfältig. Beruflich bin ich seit dem letzten Sommer im Leitungsstab des Kultusministeriums tätig – eine große Chance und eine sehr erfüllende Aufgabe. Diese geht aber auch mit langen Arbeitstagen und Pendelstrecken einher. Somit geraten Tage mit nachmittäglichen Stadtratssitzungen oder abendlichen Versammlungen schnell zur echten Herausforderung. Dazu möchte ich zukünftig in meiner Freizeit mehr Zeit mit der Familie verbringen und Freundschaften pflegen. Es sind in den letzten Jahren einfach zu viele Dinge im privaten Bereich liegen geblieben.

Wer meine letzte Rede zum Volkstrauertag verfolgt hat, wird einen weiteren Grund erkennen. Die politische Kultur in den letzten Jahren hat sich leider in eine Richtung verschoben, die ich nicht mehr mittragen kann und will. Mir persönlich ist gerade in der Kommunalpolitik der gute Austausch und die Vielfalt der Meinungen wichtig. Umso schwieriger ist es mittlerweile, lauten und chronisch unzufriedenen Minderheiten, mit denen eine sachliche Auseinandersetzung kaum noch möglich ist, konstruktiv zu begegnen. Zudem machen es sich viele Menschen – innerhalb und außerhalb der Politik – zu leicht, indem sie sämtliche Probleme unserer Gesellschaft auf die schwächsten Gruppen projizieren und diese dafür verantwortlich machen. Allerdings bin ich mir sicher, dass wir hier wieder zu einem echten Miteinander zurückkehren werden.

Ich möchte betonen, dass ich das Amt des Ortssprechers immer mit viel Herzblut wahrgenommen habe – und dies auch bis zum letzten Tag tun werde. Unser Stadtteil steht gut da. An der Fröbelstraße wurden und werden knapp 20 Millionen Euro in die Sanierung und die Erweiterungsbauten der Grundschule und der Kindertagesstätte investiert. Wir sind mit einem 30-Minuten-Takt an das Netz der VGI angebunden und jeder Haushalt erhält bei Interesse den Zugang zum schnellen Glasfaserinternet – alles keine Selbstverständlichkeiten in einem Ort mit 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Irgertsheim profitiert von vielen Menschen, die sich in den Vereinen engagieren und den Ort somit lebens- und liebenswert machen. Sollte es 2026 also wieder eine Ortssprecherwahl geben, bin ich mir sicher, dass sich eine Persönlichkeit finden wird, die dieses Amt mit Tatkraft und Haltung übernehmen wird. Denn eine Sache ist sicher: Wer ein Amt nur zur persönlichen Profilierung oder gar zur Durchsetzung der eigenen Agenda anstrebt, wird sehr schnell an Grenzen stoßen.

In diesem Sinne freue ich mich, euch und Ihnen bis zur Kommunalwahl 2026 als Ortssprecher dienen zu dürfen. Bis dahin stehe ich wie gewohnt auf allen Kanälen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Foto: Dominik Wittmann

Ortssprecherwahl 2021

Aufgrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie findet die Wahl des Ortssprechers nun als Briefwahl statt. Alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in unserem Stadtteil werden hierfür von Amts wegen entsprechenden Briefwahlunterlagen erhalten. Der Wahlbrief mit dem Stimmzettel und dem Wahlschein muss dann bis zum Ablauf des 14. Juli 2021, 24:00 Uhr, bei der Stadt Ingolstadt eingehen.

Ich stelle mich gerne als Kandidat für eine zweite Amtszeit zur Verfügung und würde mich daher über Ihr Vertrauen freuen. Durch meine inzwischen langjährige Erfahrung im Bereich der Kommunalpolitik werde ich alles dafür geben, dass Irgertsheim ein lebenswerter und aufstrebender Stadtteil bleibt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Stadt Ingolstadt unter der folgenden Adresse: https://www.ingolstadt.de/ortssprecherwahl

Unterführung neu gestaltet

Im Rahmen einer Verschönerungsaktion wurde die Unterführung unter der Staatsstraße 2214 von Grund auf neu gestaltet. Auf Anregung des städtischen Jugendamts erklärten sich die Mitglieder der Katholischen Landjugend Irgertsheim dazu bereit, den Pinsel zu schwingen.

Die Irgertsheimer „Sehenswürdigkeiten“ auf einem Blick

Irgertsheim im Graffiti-Stil

Das Ergebnis ist mehr als überwältigend: Aus der grauen und düsteren Betonwüste wurde ein im wahrsten Sinne des Wortes buntes Statement. Auf jeweils 30 Quadratmetern werden an der einen Wand die wichtigsten Irgertsheimer „Sehenswürdigkeiten“ und auf der anderen der Ortsname im Graffiti-Stil dargestellt.

Mein persönlicher Dank geht an die Mädels und Jungs der KLJI, das städtische Jugendamt, den Stadtjugendring sowie an das Staatliche Bauamt.

In diesem Sinne: Machen Sie sich beim nächsten Spaziergang selbst ein Bild von unserer „neuen“ Unterführung!

Immer für Sie da!

Sehr geehrte Irgertsheimerinnen und Irgertsheimer,

mit dem heutigen Tag endet die Amtszeit des Stadtrats in der Wahlperiode 2014 bis 2020 – und somit auch die aller Ingolstädter Ortssprecher.

Selbstverständlich stehe ich auch über den heutigen Tag hinaus jederzeit für Ihre Anliegen und Fragen zur Verfügung. Des Weiteren werde ich mich bei Ihnen allen um eine weitere Amtszeit als Ortssprecher bewerben und bitte bereits heute um Ihre Unterstützung und Ihre Stimme. Nur mit einem starken Mandat können wir die Interessen unseres Stadtteils nachhaltig durchsetzen.

Der genaue Ablauf der Wahl – sowie der vorhergehenden Unterschriftensammlung – wird Ihnen rechtzeitig mitgeteilt.

 

Ihr
Alexander Bayerle

Die Alte Schule Irgertsheim (Foto: D. Wittmann)

Jugendpartizipation im Stadtbezirk West

Im Juli 2017 beschloss der Stadtrat der Stadt Ingolstadt, dass am Jugendamt eine Stelle zur Jugendpartizipation eingerichtet werden soll. Diese Einrichtung trägt dafür Sorge, dass Kinder und Jugendliche aktiv an der Gestaltung ihres Stadtteils bzw. Stadtbezirks mitwirken können.

Das Jugendamt besuchte im Rahmen der Jugendpartizipation auch die Alte Schule in Irgertsheim

Am 19. Oktober sowie am 12. November dieses Jahres machte das Jugendamt auch in Irgertsheim halt. Zunächst fand an der Grundschule eine Kinderversammlung statt. Danach folgte eine offene Gesprächsrunde mit den Jugendlichen – vertreten durch die Katholische Landjugend Irgertsheim e. V. – in der Alten Schule. An beiden Terminen lauschten die Vertreter des städtischen Jugendamts den Ideen, Anregungen und auch Beschwerden der jungen Bürgerinnen und Bürger. Frau Silvia Eichhorn von der Fachstelle Jugendpartizipation sowie Herr Amtsleiter Oliver Betz sicherten zu, die einzelnen Punkte stadtintern weiter zu verfolgen. Die entsprechenden Ergebnisse und Stellungnahmen der zuständigen Fachämter können dann im Internet unter der Adresse www.ingolstadt.de/jugend eingesehen werden.

Auch außerhalb der turnusmäßig stattfindenden Versammlungen vor Ort steht die Fachstelle für Jugendpartizipation jederzeit für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Die Kontaktdaten findet man ebenfalls auf der oben genannten Internetseite.